Ludwig Börne (1786-1837)

Ludwig Börne war ein Theaterkritiker und Schriftsteller.

"Das Geheimniß jeder Macht besteht darin: zu wissen, daß Andere noch feiger sind, als wir.

"Der Ehrgeiz ist für die Seele, was der Hunger für den Leib ist."

"Der Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens."

"Der Verstand ist Brod, das sättigt; der Witz ist Gewürz, das eßlustig macht."


"Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, aber nicht ihren Wert."

"Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen."

"Erziehung ist Erziehung zur Freiheit."

"Es gibt Menschen die geizen mit ihrem Verstande, wie Andere mit ihrem Geld."

"Es ist leicht den Haß, schwer die Liebe, am schwersten Gleichgültigkeit zu verbergen."

"Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen."

"Es kann das Volk sein eigener Tyrann seyn, und es ist es oft gewesen."

"In der langen Nacht des Mittelalters war Glaube der Nordschein."

"Nicht wenn du liebenswürdig bist, wirst du geliebt; wenn man dich liebt, wirst du liebenswürdig."

"Seit ich fühle, habe ich Goethe gehaßt, seit ich denke, weiß ich warum."

"Tugenden und Mädchen sind am schönsten, ehe sie wissen, daß sie schön sind."

"Wenn Regierungen krank sind, müssen die Völker das Bett hüten."

"Wo wir unfähig sind, die Gesetze der Notwendigkeit zu erkennen, da glauben wir frei zu sein."

"Zank ist der Rauch der Liebe."

"Ein Mann von Geist wird nicht allein nie etwas Dummes sagen, er wird auch nie etwas Dummes hören."

"Es ist schwer zu entscheiden, welches ein verdrießlicheres Geschäft sei: Die Lichter putzen oder Weiber durch Gründe belehren. Alle zwei Minuten muß die Arbeit wiederholt werden."

"Hätte die Weltgeschichte ein Sachregister, wie sie ein Namensregister hat, könnte man sie besser benutzen."



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