Sprüchesammlung 2014

"Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten."
Karl Kraus (1874-1936), einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts

"Emanzipation ist der Übergang eines Sklaven aus der Unterdrückung durch einen anderen in die Unterdrückung durch sich selbst."
Ambrose Gwinnett Bierce (1842-1914), US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler.

"Man trägt ein göttliches Gefühl in seiner Brust, wenn man erst weiß, daß man etwas kann, wenn man nur will."
Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852) - politischer Aktivist

"Willst du deinen Traum verwirklichen, dann erwache."
Rudyard Kipling (1865-1936) - Schriftsteller und Dichter



Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren."
Romain Rolland (1866-1944) - französischer Schriftsteller

"Die Aufgabe der Politik liegt in der möglichst richtigen Voraussicht dessen, was andere Leute unter gegebenen Umständen tun werden."
Otto von Bismarck (1815-1898) - deutscher Staatsmann

"Nach "lieben" ist "helfen" das schönste Zeitwort der Welt."
Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner (1843-1914) war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin, die 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

"Wenn ich weiter als andere gesehen habe, dann nur deshalb, weil ich auf der Schulter von Giganten stand.
Isaac Newton (1643-1727), englischer Physiker und Mathematiker

"Wagt ruhig einen großen Schritt, wenn es nötig ist. Über einen Abgrund kommt man nicht mit zwei kleinen Sprüngen."
David Lloyd George (1863-1945) - britischer Politiker

"Was predigt ihr den Wilden? // Tut Not, erst die Gebildeten zu bilden."
Eduard von Bauernfeld (1802-1890), österreichischer Dichter und Schriftsteller, Poetisches Tagebuch

"Der Staat - das ist die große Fiktion, daß jedermann auf Kosten von jedermann leben kann."
Frédéric Bastiat (1801-1850) - liberaler Volkswirtschaftler

"Mit einer Frau, die du liebst, genieß das Leben alle Tage deines Lebens, die er dir unter der Sonne geschenkt hat."
Altes Testament

"Moralische Entrüstung ist Neid mit einem kleinen Heiligenschein."
Herbert George Wells (1866-1946), engl. Romancier u. Essayist

"Beständige Verzweiflung ist Misstrauen gegen sich selbst."
Thomas Hobbes (1588-1679), engl. Philosoph

"Auf seinem eigenen Misthaufen hat jeder Hahn großen Einfluss."
Publilius Syrus war ein römischer Mimen-Autor im 1. Jahrhundert v. Chr.

"Niemand irrt für sich allein. Er verbreitet seinen Unsinn auch in seiner Umgebung."
Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher und Staatsmann

"Das ist schwer: ein Leben zu zwein. Nur eins ist noch schwerer: einsam zu sein!"
Kurt Tucholsky (1890-1935), deutscher Journalist und Schriftsteller

"Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen; denn es endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht."
Eleonora Duse (1858-1924) - Schauspielerin

"Sie scheinen mir aus einem edlen Haus: Sie sehen stolz und unzufrieden aus."
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) - deutscher Dichterfürst

Vernunft und Gefühl sind die Sonne und der Mond am moralischen Firmament. Immer nur in der heißen Sonne würden wir verbrennen; immer nur im kühlen Mond würden wir erstarren."
Friedrich Maximilian Klinger (1752-1831), deutscher Dichter und Dramatiker - Betrachtungen und Gedanken über verschiedene Gegenstände.

"Wenn Du ein Gärtchen hast und eine Bibliothek so wird Dir nichts fehlen."
Marcus Tullius Cicero - römischer Politiker, Anwalt und Philosoph, berühmtester Redner Roms und Consul im Jahr 63 v. Chr.

"Worte sind oft bloss die Särge der Gedanken, der rechte Ausdruck des Gedankens ist die Tat."
Carl Hilty (1833-1909), Schweizer Philosoph und Staatsrechtler



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