Sprüchesammlung 2013

Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!
Edmund Burke (1729-1797) - Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker

Es gibt Menschen, die heiser werden, wenn sie ununterbrochen acht Tage lang mit keinem ein Wort gesprochen haben.
Karl Kraus (1874-1936), einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts

Wie kann man nur auf den Gedanken kommen, daß Menschen durch Briefe miteinander verkehren können! Man kann an einen fernen Menschen denken, und man kann einen nahen Menschen fassen, alles andere geht über Menschenkraft.
Franz Kafka (1883-1924)

Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, verdammte Lügen und Statistiken.
Benjamin Disraeli (1804-1881), konservativer brit. Staatsmann

Des Faulen Werktag ist immer morgen, sein Ruhetag heute.
Englisches Sprichwort



Abwechslung ist immer süß.
Euripides (480 - 407 v. Chr.), griechischer Tragödiendichter

Ein Scherz, ein lachendes Wort entscheidet über größte Dinge oft treffender und besser als Ernst und Schärfe.
Horaz (65-8 v. Chr.), römischen Dichter

Unter dem leichten Geschlecht erscheinst du schwer und bedächtig, aber zu Regel und Zucht winkst du die Schwestern zurück.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Die Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eigenen Kinder.
Georg Büchner (1813-1837)

Zwischen Entweder und Oder führt noch manches Sträßlein.
Joseph Victor von Scheffel (1826-1886), deutscher Schriftsteller

Der zum ersten Mal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.
Sigmund Freud (1856-1939), österreichischer Arzt und Psychoanalytiker

Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigung und nichts eher als eine Wohltat.
Martin Luther (1483-1546), Theologe und Professor

Unser Leben ist kein Traum, aber es soll und wird vielleicht einer werden.
Novalis (1772 - 1801), eigentlich Georg Philipp Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg, deutscher Lyriker

Bei Tag liebt man den Menschen wegen seiner Tugenden, bei Nacht wegen seiner Schwächen.
Sprichwort aus Griechenland

Wie leicht doch bildet man sich eine falsche Meinung, geblendet von dem Glanz der äußeren Erscheinung.
Jean Baptiste Molière (1622-1673), französischer Komödiendichter und Schauspieler

Ich meine, wir sollten das, was wir besitzen, bisweilen uns so anzusehen bemühen, wie es uns vorschweben würde, nachdem wir es verloren hätten, und zwar jedes, was es auch sei: Eigentum, Gesundheit, Freunde, Geliebte, Weib, Kind, Pferd und Hund; denn meistens belehrt erst der Verlust über den Wert der Dinge.
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph

Bei Tag liebt man den Menschen wegen seiner Tugenden, bei Nacht wegen seiner Schwächen
Sprichwort aus Griechenland

Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern - Sie könnten an einem Druckfehler sterben.
Mark Twain (1835-1910) - US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph

Die Natürlichkeit ist nicht nur das Beste, sondern auch das Vornehmste.
Theodor Fontane (1819-1898), deutscher Schriftsteller

Man sieht nur Schatten, wenn man seinen Rücken der Sonne zudreht.
Khalil Gibran (1883-1931), libanesisch-US-amerikanischer Dichter, Philosoph und Maler

Gastfreundschaft ist die Kunst, seine Besucher zum Bleiben zu veranlassen, ohne sie am Aufbruch zu hindern.
Schwedisches Sprichwort

Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.
Siddhartha Gautama - als Buddha, wörtlich: Erwachter, lehrte er den Dharma (die Lehre) und wurde damit der Begründer des Buddhismus



Buchtipps

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