Rechtssprüche

"Amnestie: Großmut des Staates gegenüber solchen Rechtsbrechern, deren Bestrafung ihm zu teuer wäre." Ambrose Gwinnett Bierce (1842-1914), US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler.

"Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht." Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)

"Wo Gesetze schriftlich aufgezeichnet sind, genießte der Schwache mit dem Reichen gleiches Recht." Euripides (480 oder 485/484 - 406 v. Chr.)

"Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren." Mahatma Gandhi (1869-1948)

"Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muß man sie gut bezahlen." Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

"Derjenige Mensch ist vollkommen, welcher seine Rechte und des Staates Rechte kennt und ausübt." Johann Jacob Wilhelm Heinse eigentlich Heintze, (1746-1803),deutscher Schriftsteller, Gelehrter und Bibliothekar.

"Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe." Heraklit (520 v. Chr. - 460 v. Chr.), vorsokratischer Philosoph

"Den Namen des Rechts würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe." Heraklit von Ephesus (ca. 550-480), griech. Philosoph

"Revolutionen sind Zeiten, in denen der Arme seiner Rechtschaffenheit, der Reiche seines Reichtums und der Unschuldige seines Lebens nicht sicher ist." Joseph Joubert (1754-1824), französischer Moralist und Essayist.

"Es gibt ein Recht des Weiseren, nicht ein Recht des Stärkeren." Joseph Joubert (1754-1824), französischer Moralist und Essayist.

"Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muß man die Rechte studiert haben." Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

"Es ist in vielen Fällen Dingen eine schlimme Sache um die Gewohnheit. Sie macht, daß man Unrecht für Recht und Irrtum für Wahrheit hält." Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

"Der eine hat eine falsche Rechtschreibung und der andere eine rechte Falschschreibung." Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

"Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein." Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827), Schweizer Pädagoge

"Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben." Arthur Schopenhauer (1788-1860)

"Jeder hat so viel Recht, wie er Gewalt hat." Baruch de Spinoza (1632-1677), niederländischer Philosoph mit sephardischen (iberisch-jüdischen) Vorfahren

"Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, dir beizustehen, wenn du im Unrecht bist. Jedermann ist auf deiner Seite, wenn du im Recht bist." Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens (1835-1910)

"Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit." Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens (1835-1910)

"Auf den Rat vieler hin tut man selten etwas Rechtes." Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715-1747),französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller

"Leider ist Recht häufig nicht billig." Achim Schmidtmann

"Recht tun lässt sanft ruh'n." Ungarisches Sprichwort

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